Ponyhof Hilbeck

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UNSERE WURZELN





Millionen Menschen haben ihn umjubelt und bewundert, Millionen fasziniert seinen Reden gelauscht. Im eigenen Land hat ihn ein Teil seiner Landsleute gehasst und verleugnet. Man hat ihm vorgeworfen ein Störenfried zu sein und den Rassenhass zu schüren.

Oft ist er verhaftet und eingesperrt worden. Immer wieder ist er Drohungen und Anschlägen ausgesetzt gewesen, bis er schließlich am 4. April 1968 in Memphis ermordet wurde. Er kam durch das Klima von Hass und Gewalt, in dem wir leben, um. Martin Luther King wurde am 15. Januar 1929 in Atlanta als Sohn eines Baptistenpredigers geboren.

Er wurde selbst Pfarrer in Montgomery und fing an für die Rechte der Schwarzen und den Frieden zu kämpfen. 1964 wurde ihm in Oslo der Friedensnobelpreis für seine Gewaltlosigkeit im Kampf gegen die Ungerechtigkeit verliehen.

Auf dem Ponyhof Hilbeck versuchen wir seine Träume zu verwirklichen. Wir haben eine Welt geschaffen, in der es egal ist, welches Geschlecht, welche Hautfarbe oder welche Abstammung man hat. Ob man Kind, Jugendlicher oder Erwachsener ist. Alle Menschen sollen willkommen sein und den Gedanken Martin Luther Kings, den Glauben an ein friedlicheres Miteinander und Bewahrung der Schöpfung weiterführen.

Mitverantwortung für Tiere, gemeinsames Leben und Lernen, und das alles an einem Platz. Dies alles sind Erfahrungen, die bisher den meisten Menschen aus der Stadt vorenthalten blieben. Ins Leben gerufen hat das Projekt „Jugendferienheim Ponyhof Hilbeck“ die „Ökumenische Dienstgruppe Martin Luther King e.V.“ Die Dienstgruppe besteht rechtlich seit dem 20. April 1977. Von einer kleinen Gruppe haupt- und freiwillig-ehrenamtlicher Mitarbeiter der evangelischen Jugend Dortmund und Lünen ging die Idee für dieses Projekt aus. Es sollte ein Zentrum für Kinder und Jugendliche aus der Großstadt geschaffen werden, in dem Gemeinschaft erlebt und Natur erfahren werden konnte.

Wir haben Martin Luther King als Teil unseres Vereinsnamens ganz bewusst mit hinein genommen, um deutlich zu machen, dass wir seinen Weg eines besseren und friedlicheren Zusammenlebens weitergehen möchten und haben uns zum Motto gemacht:

Freundschaft zu schließen Gemeinschaft zu leben und Frieden zu stiften